Musikreise der Musikgesellschaft RFT: zwei Tage voller Musik, Käse und guter Laune – eine Mission der Lebensfreude.
Am Samstag, 4. Juli 2026, starteten 28 gut gelaunte Reisende der Musikgesellschaft RFT bei bestem Sommerwetter zu ihrer zweitägigen Musikreise. Schon früh war klar: Das wird keine gewöhnliche Vereinsreise – sondern eine Mischung aus Ausflug, Konzerttournee, Kulinarikprogramm und Insekten-Abwehrtraining.
Der erste Halt führte uns nach Brunegg in den Landgasthof zu den drei Sternen. Kaffee, Gipfeli und spannende Einblicke in die Geschichte des Hauses sorgten für einen gelungenen Start. Weiter ging es zu Emmi KALTBACH, wo wir in Schutzkleidung optisch irgendwo zwischen Höhlenforscher und Fliegenpilz unterwegs waren. Bei 12 Grad, hoher Luftfeuchtigkeit und eindrücklichen Käsemengen lernten wir viel über die Reifung in der Höhle – inklusive Geruchsprobe für Fortgeschrittene. Das anschliessende Käsebuffet machte aber alles wieder gut.
Danach wartete die Stanserhorn-Bahn. Wir liessen uns nicht einfach nach oben fahren, sondern spielten uns musikalisch hinauf. Auf dem Panoramadeck der Gondel und später auf dem Berg gab es kleine Ständchen mit grosser Aussicht. Auch auf der Talfahrt durfte das Munotglöcklein natürlich nicht fehlen – mal ein-, mal mehrstimmig und immer mit viel Freude.
Am Abend bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Bellevue-Terminus in Engelberg. Nach einem kleinen Rezeptions-Abenteuer wurden wir mit schönen Zimmern belohnt. Das Abendessen im Restaurant Alpenclub und der anschliessende Schlumi im Spannort rundeten den ersten Reisetag bestens ab.
Der Sonntag begann mit einem feinen Frühstück und einer kleinen Sensation: Alle sassen fünf Minuten vor der geplanten Abfahrt im Bus. In Flüelen folgten Fototermin und Ständchen an der Hafenmauer, bevor es aufs Schiff ging. Aus dem angekündigten Dampfschiff wurde zwar ein Panoramaschiff, aber Aussicht, Sonne, Seeluft und Musik passten trotzdem wunderbar zusammen.
Weiter führte uns die Reise nach Bisisthal. Die Strassen wurden enger, die Temperaturen höher und unsere Dankbarkeit für die Klimaanlage im Bus grösser. Danielle brachte uns sicher durch jede Kurve, und im Restaurant Schönenboden wurden wir mit feiner Hausmannskost verwöhnt.
Der Kaffee „Inflagranti“, der uns sehr belustigte, entpuppte sich als Lesefehler. Auf der Tasse stand „Inilagranti“.
Danach begann allerdings der inoffizielle Programmpunkt «Mensch gegen Bremsen» – ein Duell, das uns noch eine Weile beschäftigen sollte.
Mit viel Witz erzählte uns Roman Ulrich, einer der Muotathaler Wetterschmöcker, von Bauernregeln, Wetterzeichen und Prognosen. Ob die Vorhersagen immer eintreffen? Offenbar nicht so wichtig – Hauptsache, sie werden überzeugend und unterhaltsam präsentiert.
Zum Abschluss genossen wir noch einen Nachtisch, spielten ein paar Stücke und verteidigten uns weiterhin tapfer gegen die Bremsen, die offenbar ebenfalls Gefallen an unserer Musikreise gefunden hatten. Danach ging es zurück Richtung Heimat – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
Zwei Tage voller Musik, Kameradschaft, eindrücklicher Landschaften, feinem Essen und bester Stimmung werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Reise organisiert, begleitet und mitgestaltet haben – und natürlich an alle Mitreisenden, die daraus ein rundum gelungenes Erlebnis gemacht haben.
Geschrieben von Siggi. Die ausführliche Reiseerzählung gibts hier.
















